Tagesaufgabe


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Anarchitect hat Ente, Uwe und mir folgende kleine Aufgabe gestellt:

1. Greif das Buch, welches sich in diesem Moment am nächsten zu dir befindet,

2. schlage Seite 123 auf, gehe mit dem Zeigefinger zum fünften Satz,

3. schreibe die folgenden drei Sätze auf,

4. veröffentliche sie in deinem Blog plus Buchtitel & Autor und

5. leite diese Aufgabe an drei andere Mitmenschen weiter!

Diese “Einladung” kann und will ich natürlich nicht ablehnen, wenngleich ich leider nicht mit Poesie dienen kann. Mein griffbereites Buch heißt Wohlfahrtsstaaten im Vergleich von Josef Schmid. Daraus folgt nun, wie gefordert Satz 6-8 von Seite 123. Viel Spaß!

“Der Steuerfinanzierungsmodus konnte in Dänemark wie in allen Ländern Skandinaviens und im Gegensatz zu Deutschland deshalb ohne größere Widerstände eingeführt werden, weil es eine politisch-kulturell stark verwurzelte positive Einschätzung der aktiven Rolle des Staates gab und die Trennung zwischen öffentlicher und privater Sphäre nie solche Ausmaße erreicht hat wie auf dem übrigen europäischen Kontinent. So gehören staatliche Umverteilungsstrategien, eine starke Betonung fiskalischer Maßnahmen sowie die Übernahme in anderen Ländern ‘privater’ Aufgaben wie Erziehung, Pflege usw. in Dänemark zu den selbstverständlichen Aufgaben des Staats. Heute wird die staatliche Sozialversicherung aber zum Teil auch aus Beiträgen finanziert (so etwa die Arbeitslosenversicherung oder die ATP-Zusatzrente), allerdings sind die Gesundheitsversicherung und die Altersgrundrente vollständig steuerfinanziert.”

Josef Schmid


6 Reaktionen zu “Tagesaufgabe”

  1. anarchitect

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    spannend ;)

  2. word

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    Tja was soll ich sagen, die Alternative wäre das Synonymwörterbuch gewesen. Auf Seite 123 sind die Wörter 6-8: aufreizen, aufreizend, aufrichten. Das wär also eigentlich auch recht spannend gewesen.

  3. Schreibmaschine » Blog Archive » Blogstöckchen die x-te

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    […] Marian brachte den Stein ins Rollen. heute nun endlich lasse auch ich alle Welt an meinem für mich gerade in unmittelbarer Nähe sich befindenden Buch teil haben und mache es Marco und der Ente nach. […]

  4. Heide

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    Das ist ein lustiges, gar nicht albernes Spiel - und erzählt sehr viel über die Menschen, die mitspielen. Wie sie und ob sie überhaupt mitspielen. Selbst das Gemogelte ist interessant. Ich habe meine Aufforderung vor einigen Tagen aus Thailand bekommen :)

  5. Juliane

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    Aus: Neil Postman “Das Technopol”; Seite 123:

    “Auch wenn die Suche nach einer Maschine, die den menschlichen Verstand kopiert, die Menschen schon seit langer Zeit umtreibt, auch wenn der digitale Schaltkreis dieser Suche eine wissenschaftliche Struktur gegeben hat, so führt die künstliche Intelligenz doch nicht zu einem Bedeutung schaffenden, verstehenden, empfindenden Geschöpf, wie es der Mensch ist, und kann nicht dorthin führen.
    Das alles mag vollkommen einleuchtend erscheinen, dennoch ist die Metapher, die die Maschine mit dem Menschen (oder den Menschen mit der Machine) gleichsetzt, so stark, dass sie sich längst in unserer Alltagssprache festgesetzt hat. Immer wieder hört man Leute sagen, sie würden sich “programmieren” oder ein Programm bei sich “löschen”.
    [Ihr Gehirn bezeichnen sie als ein Stück “Hardware”, bei dem man “Daten abrufen” kann, und die Vorstellung, dass Denken nichts anderes als das Verarbeiten und Dekodieren von Daten sei, ist inzwischen allgemein geläufig.]”

    Okay, zugegeben, ein Satz ist zuviel, aber der musste sein, sonst ist der Sinn nicht gut wiedergegeben…..es ist echt toll, das gerade dieses Buch auf meinem Tisch lag, denn gerade gestern haben wir beim Amateurtreffen über diese Problematik geredet. Schönes Spiel, werde ich definitiv noch öfter machen!

  6. dysk

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    Paul Hoyningen-Huene, Formale Logik:

    “Man hat daher versucht, das “wenn A, dann B” durch andere Aussageverknüpfungen wiederzugeben, die nun nicht mehr extensional sind. Um die Verschärfung gegenüber dem Konditional anzudeuten, das ja auch “(materiale) Implikation” genannt wird, hat man diese Verknüpfungen als “strikte”, “relevante” oder “strenge” Implikation bezeichnet. Allerdings hat sich, wie schon die Vielfalt der Bezeichnungen andeutet, bislang kein Konsens ergeben, wie das “wenn…, dann…”, mit dem man die Prämissen und die Konklusion eines Schlusses miteinander verbindet, nun angemessen zu explizieren sei.”

    :-)

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